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IDEEN

14. Verpackung und Design - Ausstellung 50 Jahre Verpackungsdesign

Idee: 1980 - Stand 21.8.10

1. Wie alles entstand

Seit 1980 sammelt Robert Risinger Kunststoff und Kosmetikverpackungen aller Art. Sein Plan: Eröffnung einer Ausstellung im Jahr 2030. Von Anfang an ein ziemlich langfristig angelegtes Projekt.

Die Idee zu dieser Sammlung kam Robert Risinger durch einen Besuch der Modernen Sammlung im Jahr 1982, damals noch in der Prinzregentenstrasse in München. Dort gab es eine kleine Ausstellung mit Verpackungen aus den 50er Jahren. 

Robert Risinger dachte sich: "Solche Verpackungen hatten wir früher auch im Haus und im Speicher meiner Eltern herumliegen. Und jetzt werden diese in einem Designmuseum ausgestellt, es wird dafür Eintritt bezahlt und die „alten Schachteln“ werden als etwas Besonderes bewundert“.

Warum also nicht auch die jetzt allgegenwärtigen Kunststoffverpackungen sammeln und diese irgendwann, nach vielen Jahren, wenn es solche Kunststoffverpackungen vielleicht nicht mehr gibt, in einer Ausstellung der Öffentlichkeit wieder zugänglich machen. Verpackungen, die jetzt nach dem Gebrauch achtlos in den Mülleimer geworfen werden und die durch die ständige Verfügbarkeit in den Regalen der Supermärkte, in den Augen der Käufer entwertet sind.

Das war der Beginn dieser weltweit einmaligen Sammlung. Seither ist keine Kunststoffverpackung mehr vor ihm sicher. Hier einige Bilder aus der Entstehungsgeschichte der Sammlung

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2. Entstehung der Sammlung im Laufe der Zeit

Herr Risinger begonnen, alle Kunststoffverpackungen, die ihm in die Hand kamen, zu sammeln, teils aus Mülltonnen, teils durch gezielte Aufforderung an anderen Personen, ihre Kunststoffverpackungen nicht wegzuwerfen, sondern für ihn zu sammeln. Später dann, als der gelbe Sack eingeführt wurde, war es viel einfacher, an Verpackungen ranzukommen.

Zeitweise ist Herr Risinger zur Sammelstelle des Dualen Systems am Münchner Flughafen gefahren und hat dort in den Sortiercontainern nach Verpackungen gesucht. Diese Quelle ist leider versiegt, als die gelben Säcke in den Sammelfahrzeugen vor dem Transport gepresst wurden.

Jetzt blieb nur noch die Möglichkeit direkt in den gelben Säcken vor den Häusern und vor dem Abtransport in die Sortieranlage zu suchen, Freunde anzusprechen oder Firmen direkt um Verpackungsmuster zu bitten.

Herr Risinger hat nie regelmäßig gesammelt. Es gab Zeiten, da hat er die Sammlung sehr, manchmal über Jahre vernachlässigt. Und es gab Zeiten, das stapelten sich die Tuben, Dosen und Behälter in der Wohnung.

Pro Jahr kommen auf diese Weise ca. 1000 "neue" Verpackungen zusammen. Besonders die eigene Wohnanlage ist ein unerschöpflicher Fundus für ihn. Die 14 Familien des Hauses liefern einen repräsentativen Querschnitt durch alle Hersteller und Verpackungen.

Im Fachjargon heißen diese Verpackungen übrigens Hohlraumverpackungen: offen und verschließbar, für Lebensmittel, Kosmetik und andere Bereiche.

Auffällig ist zum Einen die Tatsache, dass es so gut wie keine wiederverwendbaren Kunststoffverpackungen gibt und zum Anderen, dass in der ganzen Sammlung fast keine Dubletten vorhanden sind. Das Design der Verpackungen ändert sich rasend schnell.

Besonderen Spaß machen die verschiedenen Verschlusskappen, die den Inhalt teils durch Dreh, Klapp, Kipp, Pump oder Membranverschlüsse freigeben. Hier steht so viel Design und Ingenieurwissen dahinter. Jede einzelne Verpackung ist es daher Wert, ausgestellt zu werden.

Jede Verpackung wird von Herrn Risinger aufwändig per Hand gereinigt und archiviert.

Gelagert werden die Verpackungen in Kunststoffbeuteln in dunklen, klimatisierten Kellerräumen. Dort sind die Temperaturen immer gleichmäßig kühl und es dringt kein Tageslicht an den Kunststoff. Tageslicht würde den Kunststoff spröde machen. 

Eine besonders nette Episode ereignete sich im Jahre 2008, als Herr Risinger wirklich zufällig bei EBAY reinschaute und nach Verpackungen suchte. Und tatsächlich versteigerte dort jemand genau zu diesem Zeitpunkt eine Sammlung mit mehr als 1000 Kosmetikverpackungen aus Kunststoff.  Da ich der einzige Bieter war, konnte ich die Verpackungen damals für nur 1,00 Euro ersteigern. Die Verpackungen wurden von einer Spedition zu uns nach Ismaning transportiert und dann in vielen Monaten alle gereinigt. Eine super Bereicherung für die Sammlung, da genau ein fehlender Zeitraum abgedeckt wurde.

Und ganz aktuell wurde beim Ausräumen eines alten Hauses eine original verschlossene Bügelverschlussflasche Adelholzener Primusquelle aus der Zeit Anfang der 60er Jahre gefunden. Ein wunderbarer Leckerbissen für die Sammlung. 2030 ist die älteste Verpackung, wenn auch aus Glas damit ziemlich genau 70 Jahre alt.

Wer zuhause noch alte Kunststoffverpackungen stehen hat, diese bitte nicht wegwerfen, sondern uns zur Verfügung stellen. Wir können alles brauchen.


3. Wie ist die Ausstellung geplant
 
Geplant ist eine Zusammenarbeit mit einem großen Museum, z.B. der Modernen Sammlung in München. Später soll die Sammlung als Wanderaustellung durch Deutschland touren. Natürlich wird die Ausstellung zuerst in Ismaning eröffnet. Es gibt jetzt (Sept. 2010) bereits mehr als 10000 Exponate.

Es gibt bereits erste Überlegungen und grobe Skizzen, wie die Exponate präsentiert werden sollen. Hier hoffen wir auch auf die kreative Unterstützung durch die angehende Innenarchitektin Denis Demir.

Jede Verpackung soll später einzeln fotografiert und diese Bilder dann auf einer eigenen Webseite präsentiert werden.  Jede Verpackung wird fortlaufend nummeriert und in einer umfassenden Datenbank erfasst. 

Besonders schöne oder auffällige Objekte werden hervorgehoben präsentiert. Viele kennen vielleicht noch die orangen Creme 21 Dosen mit den eingängigen Werbespots. Auch Klassiker wie die NIVEA Creme Dosen oder Maggi oder Pril Flaschen kennt jeder. 

Es ist geplant einen umfangreichen Katalog und Poster zu drucken.  

Begleitend zu den Verpackungen soll Werbung aus den jeweiligen Zeiträumen, sowohl Print als auch TV und Radiospots den Besucher zurück versetzten, in eine Zeit des ungebremsten Konsums und Verbrauchs von Resourcen.

An einzelnen ausgewählten Exponaten sollen beschreibende Hinweistexte über die Verführung des Kunden angebracht sein, Mogelverpackungen, besonders große Öffnungen für großen Verbrauch, Kindergesichter, besonders ausgefallene Verschlüsse usw., usw. Eventuell wird es einen eigenen Verschlussbereich geben.

Die Verpackungen sind immer auch für interessierte Studenten geeignet, eine Diplomarbeit zu verschiedensten Themen zu machen. Eine umfangreiche Themenliste ist auf Anfrage verfügbar.

Geplanter Eröffnungstermin der Ausstellung: 1. Oktober 2030 um 8.00 Uhr bei schönem Wetter auch schon früher. Wir freuen uns jetzt schon auf Ihren Besuch.

4. Was soll die Ausstellung bewirken:

Irgendwann in naher Zukunft wird es keine Kunststoffverpackungen mehr geben. Dann sind die Exponate wertvolle Dokumente unserer Kultur.

Verpackungen haben verschiedene wichtige Aufgaben: Transport, Sicherung, Haltbarkeit und Schutz vor äusseren Einflüssen. Und nicht zuletzt wirbt die Verpackung für ihren Inhalt und informiert die Kunden. Die Verpackung verführt auch zum Kauf.

Der Abfall des einen, ist der Schatz des Anderen. Die Hülle hat oft mehr Wert, als der Inhalt, der häufig nur aus Wasser und wenigen Zusätzen bestand.

Die Vielfalt der Formen und Größen, die Farben der Verpackungen, die oft sehr erstaunlichen Inhalte, die unglaublich phantasievollen Verschlüsse, die vielen Düfte, die unterschiedliche Konsistenz der Inhaltsstoffe, die unterschiedlichsten Verschlüsse, die verschiedenen Kunststoffe und Materialien, all die vielfältigen Möglichkeiten, den Inhalt dosiert zur Verfügung zu stellen, werden dokumentiert.

Hinzu kommen die meist sehr aufwändig entworfenen und verarbeiteten Verpackungen, die in der Bevölkerung jedoch über Jahrzehnte als Wegwerfware betrachtet wurden. 

Zum Teil nur 20 ml Flüssigkeit in einer wunderschönen teuren Verpackung, die dazu noch mit einem der vielen aufregenden Dreh, Kipp, Klapp, Wende, Druck, Membran oder Pumpverschlüsse versehen sind, sollen von den Besuchern als hochwertige Gegenstände erkannt werden.

Die Werbetexte auf den Verpackungen, die Art der Etiketten und die Änderungen in der Kennzeichnung und in der Größe der Verpackungen sind ein faszinierender Spiegel der Zeit. Auch die Versuche der Industrie, die Verbraucher mit geschickt geformten Verpackungen über das wahre Volumen des Inhalts zu täuschen oder zu mehr Verbrauch zu verführen, sind ein Thema für sich.

Die Sammlung soll keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, sondern einen weitgefächerten Überblick über die Vergänglichkeit, Schnelllebigkeit und häufigen Wechsel des Verpackungsdesigns geben.

Vor allem aber soll die Vielfalt der Verpackungen und die Schönheit des Designs dokumentiert werden.

Die Sammlung und die begleitende Ausstellung ist ein wertvoller Beitrag zu unserer Kultur- und Zeitgeschichte.

Die Besucher sollen den besonderen Reiz, der zum Teil unglaublich aufwändig gestalteten Verpackungen erkennen, wunderschöne gestaltete Verpackungen, die nach dem Gebrauch einfach achtlos weggeworfen wurden.  Die Besucher sollen sagen: „oh, das habe ich früher auch benutzt und dann einfach weggeworfen“.
Die Ausstellung soll vielleicht auch ein Umdenken im Verhalten bewirken.

Die Ausstellung soll dokumentieren, wie der Konsument in der gegenwärtigen Wegwerfgesellschaft den Wert der Verpackung nicht mehr erkannt hat. Die Verpackung ist und war aber oft viel mehr Wert, als der Inhalt selbst.

Die Ausstellung zeigt die Einführung des Dualen Systems, der Barcodes, die unterschiedliche Kennzeichnung des Inhalts, die Vielfalt an Materialien und Formen. Aber auch Hersteller und Markennamen, die Veränderung der Verpackungsgrößen, gemessen zum Verkaufspreis wird dokumentiert.

Es soll eine generationenübergreifende Ausstellung für jung und alt werden, die Oma darf dem Enkel zeigen, mit was man sich früher geduscht hat, wie früher die Milch und der Joghurt verpackt waren und wie man sich von der Werbung und der Verpackung verführen ließ.

Links

Deutsches Kunststoff Museum